Freitag, 1. August 2014

Mistake

Manchmal wäre ich gerne nicht mehr hier. Manchmal überwiegt der Gedanke zu sterben wieder. So oft lieg ich manchmal da und weine mir die Seele aus dem Leib, ohne dass es jemand mitbekommt. So wie vor einem halben Jahr. Bevor ich ihn kennenlernte und mich in ihn verliebte. Bevor er mich aus meinem Loch holte. Jetzt greife ich manchmal wieder zur Klinge. Ich will tiefer schneiden. Will Blut sehen. Ich kann nicht alleine sein ohne zu weinen, viel zu viel zu denken oder zur Klinge zu greifen. Ich weiß nicht was mit mir los ist. Ich stehe unter solch einem Druck. Möchte gut genug für jeden sein, aber schaffe es nicht. Manchmal frag ich mich warum ich existiere. Wieso ich noch hier bin, wenn ich niemandem gut genug bin. Wenn ich ein einziger Fehler bin...

Montag, 21. Juli 2014

Break down.

Ich hasse es alleine zu sein dann stürzen alles Gedanken, die ich bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreich verdrängt hatte wieder auf mich ein. Mein Kopf explodiert förmlich. Nach 3 stunden Schlaf bin ich heute aufgewacht. Mitten in der Nacht wälzte ich mich von der eine zur anderen Seite, versuchte meine Gedanken zu unterdrücken, vergeblich. 3,5 Stunden hielten sie mich wach. Alles kam wieder hoch. Ich fühlte mich so verdammt einsam. Es war niemand da, der mich halten konnte. Niemand hat es interessiert. Ich stand unter einem Druck, der sich langsam verkleinerte. Aber der Druck den ich mir machte/mache, wird sich wohl nie verkleinern. Ich habe vor so vielen Dingen zu viel Angst und möchte alles richtig machen. Ich möchte perfekt sein. Perfekt für meine Familie, meine Freunde(von denen ich nicht mehr allzu viele hab.) und vorallem möchte ich für ihn perfekt sein. Ich möchte einmal in meinem Leben etwas hinbekommen. Ich möchte dauerhaft glücklich sein. Ich will nicht mehr enttäuscht oder verletzt werden. Vielleicht mache ich mir deshalb solch einen Druck, um nicht immer und immer wieder zu versagen. Wenn ich versage wird der Druck größer. Und ich versage immer und immer wieder...

Mittwoch, 4. Juni 2014

“Ich glaube langsam nicht mehr an das Leben was ich einmal führen wollte. Vielleicht bin ich einfach nicht gut genug für diese Welt. Ich kann das einfach nicht mehr. Ich will nicht immer die sein die nichts auf die Reihe bekommt. Ich will nicht die sein, die niemand mag und nicht die, die jeden verletzt. Ich möchte einmal alles richtig machen, aber ich schaffe es nicht. Ich schaffe es nur Leute zu verletzen. Ich möchte Leute glücklich machen. Ich möchte, dass die, die ich liebe glücklich sind und ich möchte sie nicht unglücklich machen. Aber das habe ich noch nie geschafft. Das macht mich alles so unsicher. Ich mein wofür lebe ich noch? Ich meins ernst. Wenn ich nie geboren wäre, wären sie dann nicht alle glücklicher? Ich weiß es nicht. Ich wünschte ich könnte nur einmal sehen wir es ohne mich wäre. Die, die ich verletzt habe würden nicht so viele Tränen wegen mir vergossen haben. Ach verdammt. Wofür werde ich noch gebraucht? Ich bereue bereits jetzt so viel. Wie soll das in den nächsten Jahren werden? Aber es interessiert niemanden. Ich muss da alleine durch. Wie immer. Alles was ich hier aufschreibe weiß niemand. Das wird nie jemand erfahren, weil ich mit niemandem drüber reden werde. Ich will kein Mitleid mehr, weil ich keins verdient habe.”
—  mein 14 jähriges ich

Donnerstag, 1. Mai 2014

Versager

Ich wäre unglaublich gern mal wieder weggegangen. Es wäre die perfekte Gelegenheit mal wieder zu feiern, alles zu vergessen. Aber nicht wenn ich meinen Vater sehen würde. Das geht nicht. Ich kann die Vorwürfe von ihm nicht ertragen, die er mir wahrscheinlich im betrunkenen Zustand an den Kopf geworfen hätte. Ja. Mein Vater. Es ist schwer für andere zu verstehen, dass ich immer verteidige, sobald etwas schlechtes über ihn gesagt wird. Verdammt er ist mein Vater. Ja, er war nicht für mich da und ist es auch jetzt nicht, aber trotzdem liebe ich ihn. Gott. Es fällt mir schwer über ihn zu reden oder zu schreiben. Besonders über unsere jetzige Situation. Seit knapp 2 Jahren habe ich ihn weder gesprochen noch gesehen und das obwohl er einen Ort weiter wohnt. Ich könnte ihm jetzt die Schuld für alles geben, doch es ist nicht seine Schuld. Ich bin diejenige, die ihn wegdrückte oder nicht zurückrief. Der Kontaktabbruch geht eindeutig auf meine Kappe. Gott... Selbst bei meinem Vater habe ich es verkackt. Ich bin so ein Versager. Ein elendiger Versager. Was soll ich nur tun. Ich kann ihn nicht einfach anrufen. Ich ertrage die Vorwürfe nicht. Den Kontaktabbruch ertrage ich auch nicht. Ich bin so dumm.